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ÜBER MICH

Joseph G. (Josef Gsödl)

ÜBER MICH

Freischaffender Künstler bedeutet für mich frei, frei von Allem sein, frei sich eine Leinwand kaufen zu dürfen. Frei, ohne Beeinflussung von Schule und Trend dem zu folgen, was mir mein Innerstes vorgibt. Stehen bleiben dürfen, hinein horchen können trotz des tobenden Strudels der sich immer schneller drehenden Welt.

Stehen bleiben, abschalten, horchen was ist, was ist Außen, was ist Innen. Was fühle ich; was möchte ich; was berührt mich; was geht ganz tief in mir vor?

Der Anfang: eine Leinwand grundieren und schon rieche ich den Duft der Farbe, wie sie mich einlädt in ihre Welt, in eine Welt voller Wunder. Wie ein Abenteuer beginnt sich der Mal-Prozess in Bewegung zu setzen. Ich ziehe die erste Schicht mit einer Spachtel auf die grundierte Leinwand auf. Es beginnt eine Reise, in der sich die Wege zum Ziel oder auch manchmal das Ziel selbst erst während des entstehenden Mal-Prozesses entwickeln. Wo Wege beschritten werden, die ich vorher noch nicht kannte oder auch nicht hätte planen können. Wo Abenteuer und Spontanität eine riesige Freiheit öffnen, die keine Grenzen kennt, und ein Kunstwerk entstehen lassen, das lebendig, als hätte es ein Wesen, beim Betrachten auf mich wirkt.Die Bilder sprechen für sich. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Anschauen.

Joseph G. ( Josef Gsödl ) geboren 1962




J o s e p h G. ( J o s e f G s ö d l )

Informelle Malerei

Vita

Anhand der viel- und mehrschichtig, mit Hilfe meiner visuellen Wahrnehmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten geschaffenen Werke, möchte ich inspirierende Einblicke in meine inneren Erlebniswelten geben. Dies obliegt natürlich dem Auge des Betrachters.

Der Maler Josef Gsödl wird in seinem reichen Schaffen zu Recht in die neuere ART der sogenannten Vielfalt gestellt. Eine Ausstellung von Gerhard Richter und eine Begegnung mit Ai Weiwei waren Initialzündungen seines Schaffens. Die Themen seiner Bilder, wie Freude, Glück und auch Tore zur Innerlichkeit, fanden als Einzelausstellungen 2012-2013 im Rotkreuzklinikum, Stadtbibliothek und Herzzentrum München, lebendige Zustimmung. 2014 – 2015 entwickelten sich durch seine 4 Elementen (16 Bilder) und den vorherigen vielen Themen wie „Wächter Tore Welten“, aus einer Fügung heraus die gespiegelten vier Elemente. Mit seinen zahlreichen Ausstellungen im Commundo Tagungshotel Ismaning 2014; ART MUC 2014; ART MUC 2015, sowie (vertreten durch die gallery Steiner aus Wien) bei den Ausstellungen in Zürich (Schweiz), ART Monaco 2015 (France), Art Fair Shanghai 2015 (China) und der Artexpo New York 2016 (USA), wo sich ein New Yorker Collector herauskristallisiert hat, scheint dem weiteren Aufstreben des Künstlers nichts im Weg zu stehen. Die laufenden Ausstellungen der ART Busan 2016 in Südkorea und zeitgleich in der gallery Steiner in Wien 2016 (Austria) sowie geplanten Ausstellungen wie der Red Dot Miami (USA) im Dez. 2016 unterstreichen diesen Weg. Die Presseartikel in der Süddeutschen Zeitung, Münchner Merkur, Abendzeitung Online, und auch in den Kunstmagazinen CULT, sowie UND runden diesen positiven Gesamteindruck ab.

Eine Betrachtung von hwmueller über eine meiner Ausstellungen:

Keine andere Metapher steht elementarer für die Transformation als die des Tores. Sie sind der Zugang zu einer anderen Welt, jenseits der vorgestellten. Mit der Desillusionierung, dem Zerschlagen des Schleiers der Gaia, die uns Realität vorgaukelt, trifft Josef Gsödl ins Mark der Malerei.


Der Künstler ist auch ein Wächter über unsere Sinne. Er leitet uns und schützt uns vor dem Wahn und der Hybris, die uns glauben macht, dass alle Macht von der Materie ausgeht.

Auch wenn Josef Gsödl die Welt der Utopie jenseits der Tore selbst nicht kennt, so gibt er uns eine Ahnung von den Tiefen allen Seins. Die Farbschichten, die sich in seinen Bildern überlagern, durchdringen und bekämpfen, geben einen Raum frei, der zwischen den Dingen liegt.

Nicht der suggerierte Raum im Drüben mit all seinen Heilsversprechungen ist seine Utopie, sondern die ästhetische Rückkopplung im Hier und Jetzt. Diese Spannung auszuhalten, ist für den Betrachter eine Höchstleistung, die ihm aber reichlich gelohnt wird.


Denn die 14 Archetypen seelischer Zustände - von geistiger Verzückung ätherischer Empfindsamkeit in ziselierenden Grünfarbnuancen bis hin zur archaischer Gewalt im Fegefeuer eines Rot-Ton-Exzesses - werden hier auf der sensiblen Klaviatur menschlicher Regungen meisterlich ausgereizt.

(hwmueller – Kunstkritiker – Dez 2012)

Joseph G. ( Josef Gsödl ) geboren 1962